Städtische Vorhaben
Im WarnowQuartier entsteht ein modernes und zukunftsorientiertes Quartier, das nicht nur durch die Lage begeistert, sondern auch durch innovative städtische Hochbauvorhaben. Auf dieser Seite findest du einen Überblick über die geplanten städtischen Projekte geben. Ursprünglich sollten direkt am Quartiersplatz ein Mehrgenerationenhaus und die Theaterwerkstätten entstehen. Diese Gebäude sollen neu ausgerichtet werden und vor allem die Gemeinnützigkeit am zentralen Platz noch stärker in den Mittelpunkt rücken.
Hochbauvorhaben „Neubau Theaterwerkstätten“
Direkt am Quartiersplatz sollten sie entstehen: Die Theaterwerkstätten für den Neubau des Volkstheaters am Bussebart. Durch zeitliche Verzögerungen, aber auch mit einem verantwortungsvollen Blick auf die steigenden Kosten, haben sich die Planungen geändert. Damit die Theaterwerkstätten mit Fertigstellung des neuen Volkstheaters zeitgleich in Betrieb genommen werden können und keine temporäre, kostenintensive Doppelstruktur geschaffen werden muss, werden die Theaterwerkstätten nunmehr in der Südstadt errichtet und dort dem neuen Volkstheater als Produktionsstätte dienen.
Wie geht es nun weiter?
Das Teilgebiet MU F (bisher Standort für die Errichtung der Theaterwerkstatt) soll im Rahmen der Konzeptvergabe nun ebenfalls wie alle weiteren kommunalen Flächen im WarnowQuartier angeboten und vergeben werden. Die exponierte Lage direkt an der Planstraße A und in der Ausrichtung zum Quartiersplatz bietet die Möglichkeit für ein starkes Projekt, welches das Quartier städtebaulich, architektonisch, aber auch inhaltlich prägt und zur öffentlichen Belebung im Quartier beitragen kann. Die Durchführung/Eröffnung der Konzeptvergabe soll in der 1. Phase noch im Jahr 2026 erfolgen. Der Fokus liegt dabei auf den südlichen Teilgebieten mit Bezug zum Wasser. Das Teilgebiet MU F wird in einer späteren Phase in der Veröffentlichung gehen.
Hochbauvorhaben „Mehrgenerationenhaus“
Das Mehrgenerationenhaus war als generationsübergreifender Begegnungsort am Quartiersplatz geplant. Jung und Alt sollten als kombinierte Seniorenpflege mit einer Kindertagesstätte unter einem Dach zusammenkommen. Rostock erlebt in den letzten Jahren einen spürbaren Geburtenrückgang. Was lange Zeit undenkbar war, ist nunmehr Realität: Kindertagesstätten haben freie Kapazitäten und die Zukunftsprognose bestätigt den Trend. Mit dieser Erkenntnis eine neue Kita zu realisieren, entspricht nicht einem verantwortungsvollen Handeln gegenüber den Bürgerinnen und Bürgern Rostocks. Nur eine Pflegeeinrichtung für Senioren zu errichten würde bedeuten, dass lediglich begüterte Menschen darin wohnen könnten. Dies wird dem Charakter des Quartiers nicht gerecht.
Das WarnowQuartier soll ein Ort der Begegnung werden und offen für alle Stadtteile sein. Wir erschaffen einen Ort der Teilhabe und Gemeinwohlorientierung. Ganz unabhängig vom Alter, den finanziellen Möglichkeiten und den sozialen und kulturellen Hintergründen. Das ist die Idee des Stadtquartiers: Ein Platz für alle!
Wie geht es nun weiter?
Gemeinsam mit der Wiro soll das Ziel, Menschen zusammenzubringen und einen Ort der Teilhabe zu bieten, weiterverfolgt werden. Um den Quartiersplatz mit Leben zu füllen, sind wir im Austausch mit Akteurinnen und Akteuren dieser Stadt. In einem der beiden Gebäudekomplexe wird es einen Ort für alle geben. Ob Vereinsarbeit, ein Treffpunkt oder Aktivitätserlebnisse: Im neuen „Haus der Nachbarschaft“ kommen wir zusammen!
Für einen weiteren Gebäudekomplex am Quartiersplatz suchen wir momentan einen Investor. Das Haus „Gesund Wohnen“ vereint alles für das persönliche Wohlbefinden.
Bis zum Mai 2026 werden wir Gespräche mit möglichen Akteurinnen und Akteuren sowie Investoren führen. Wir werden gemeinsam Konzepte erarbeiten, die alle Altersgruppen ansprechen und die einen Jeden im WarnowQuartier willkommen heißen.
Der Erste Spatenstich am 29. Juni 2026 zum Baustart der öffentlichen Erschließung wird die Entstehung des Quartiers einläuten. Im Jahr 2030 sollen sowohl die öffentliche Erschließung als auch die ersten Hochbauten errichtet sein und das neue Quartier sichtbarer machen. Die vollständige Umsetzung aller Hochbauten wird uns noch einige Zeit begleiten.







